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Teure Folgen: Schönheits-OP, Tattoo, Piercing

Immer mehr Menschen denken über eine Schönheitsoperation nach, z. B. an Nase, Lippen, Augen, Brust, Po oder Bauch. Auch Piercings und Tätowierungen haben Hochkonjunktur. Doch wenn etwas schiefgeht, kann es teuer werden. Denn § 52 SGB V Abs. 2 besagt: „Haben sich Versicherte eine Krankheit durch eine medizinisch nicht indizierte ästhetische Operation, eine Tätowierung oder ein Piercing zugezogen, hat die Krankenkasse die Versicherten in angemessener Höhe an den Kosten zu beteiligen und das Krankengeld für die Dauer dieser Behandlung ganz oder teilweise zu versagen oder zurückzufordern.“

Jeder Eingriff birgt Risiken. So drohen bei Brustvergrößerungen Entzündungen, chronische Schmerzen, verrutschte oder harte „Tennisball“-Brüste. Nach Expertenmeinung müssen sich drei von zehn Frauen innerhalb von drei Jahren auf eine erneute OP gefasst machen. Ähnliches gilt für Fettabsaugungen: Mögliche Folgen sind festgewachsene Dellen, Thrombosen, Embolien und Kreislaufzusammenbrüche. Falsch gesetzte Botoxspritzen können zu Hängelidern oder verrutschten Augenbrauen führen, eine Lidkorrektur hat möglicherweise den gefürchteten, „Daisy-Duck“-Blick zur Folge.

Als Hauptrisiken von Piercings gelten bakterielle und virale Infektionen (bis hin zu Nekrosen), Blutungen, Ausrisse, Allergien, überschießende Narbenbildung (Keloide) und Fremdkörpergranulome. Auch Tätowieren birgt eine hohe Infektionsgefahr. Es gibt Berichte, nach denen noch Jahre später Tuberkulose aufgetreten ist. Ohne eine sorgfältige Reinigung und Pflege eines neuen Tattoos besteht ein ständiges Risiko für eine Wundinfektion. Es können Abstoßungsreaktionen oder allergische Reaktionen des Körpers auftreten. Daher will jeder nicht medizinisch notwendige Eingriff in den Körper wohlüberlegt sein.

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